Museumsbesuch

Organisation der Übungen
Kinder verteilen sich auf der Spielfläche bzw. im Raum. Jedes Kind bekommt eine Nummer

Notwendige Materialien
keine

Beschreibung der Übung
Vor Spielbeginn bekommt jedes Kind eine Nummer (z.B. von 1 bis 9). Eines der Kinder wird durch den Spielleiter ausgewählt und darf anfangen. Dieses Kind hält sich die Ohren zu und schließt die Augen.
Die anderen Kinder würfeln leise eine Nummer, aber dürfen die Zahl nicht laut sagen. Bei mehr als sechs Kindern wird mit zwei Würfeln gewürfelt und die Augenzahl addiert. Nachdem die Nummer ermittelt wurde verteilen sich alle Kinder gut sichtbar im Raum und bleiben wie ein Museumsstück versteinert stehen. Der „Museumsbesucher“ darf nun Augen und Ohren öffnen. Er guckt sich alle Kinder genau an. Nachdem er dies getan hat, dreht er sich von der Gruppe weg und schließt erneut die Augen. Nun darf das Kind mit der Nummer, welche beim Würfeln ermittelt wurde sich bewegen oder anders hinstellen. Aber nur dieses Kind darf sich verändern. Wenn dies geschehen ist darf sich der Museumsbesucher wieder zum Museum drehen. Seine Aufgabe ist es jetzt den Spieler zu entdecken, welcher sich bewegt hatte. Schafft der Museumsbesucher dies, bekommt er einen Punkt. Sollte das Kind nicht entdecken, so bekommt das gesamte Museum einen Punkt und der Spieler wessen Nummer gewürfelt wurde, wird zum nächsten Museumsbesucher, sodass das Spiel von vorn beginnt.

-> Variationen:
– mit Kostümen
– bei großen Gruppen zwei Besucher
– bei älteren Kindern können auch zwei oder mehrere Veränderungen durchgeführt werde

Lehransatz
Dieses Spiel verlangt eine gute Beobachtungsgabe und fördert das Kurzzeitgedächtnis. Je mehr Kinder bei diesem Spiel mitspielen umso schwieriger wird der Museumsbesuch.

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